Frühmorgens holt uns Markus ab und bringt uns zum Flughafen. Wie in den Jahren davor haben wir auch diesmal unser Gepäck schon gestern am Flughafen eingecheckt und somit starten wir heute nur mit dem Handgepäck.
Die neuen Scanner bei der Schwechater Security bringen dem Reisenden wirklich etwas. Bis zu 2 Liter Flüssigkeit kann man mitnehmen und, wie alles andere auch, in Rucksack/Koffer/Tasche lassen. Kein lästiges Auspacken des Notebooks, etc.
Mit einem Airbus 320 der Air Baltic geht es nach Frankfurt. Als wir mit dem Bus am Vorfeld ankommen, ist die Maschine noch nicht fertig gereinigt und so warten wir fast eine halbe Stunde, bis wir einsteigen können. Dann geht es ab, zuerst der Donau entlang und schließlich Richtung Frankfurter Flughafen.
Mit beginnendem Landeanflug warnt uns der Captain, dass es bei der Landung sehr windig sein wird, so wie auch schon die zweite Hälfte des Weges recht rumpelig war.
Das Hauptfahrwerk setzt auf, doch die Nase bleibt oben, auch die Bremsklappen bekommen sie nicht nach unten. Dann schreien die Triebwerke wieder auf und wir starten durch. Hinauf in die Wolken und das Rumpeln beginnt wieder von vorne. Zwei Runden um den Platz, dann kommen wir endlich an.
Gut, dass wir genug Zeit bis zu unserem Anschlussflug haben. Draußen steht eine Boeing 747-400 der Lufthansa als das Boarding beginnt, doch es tut sich nichts.
Die Reinigung der Maschine ist noch nicht abgeschlossen, 45 Minuten delay. Ein Muster beginnt sich zu etablieren …
Ein Flugzeug dieser Größe geht ganz anders mit den Windböen um, ein leichtes Zittern, mehr ist da nicht. Ganz anders als in dem Luftmoped von heute Früh. Ruhig gleiten wir 9 1/2 Stunden über Schottland, Island und Grönland hinweg bis nach Kanada.
Die Immigration in Kanada geht schneller als die Passkontrolle in Wien Schwechat, wenn wir zurückkommen. Pass auf den Scanner legen, ein Foto gemacht und herzlich willkommen in Kanada. Wow.
Dafür warten wir laaaange auf unser Gepäck und Babsy trackt es laufend über die Air Tags, die in den Koffern stecken. Sie sind ganz nah, aber tauchen nicht am Förderband auf.
Letztlich kommt doch alles daher und wir können unser Mietauto abholen. Wir haben ein Déjà-vu, als wir das Auto abholen. ‘Wo sind denn die anderen Mitreisenden? Sie sind nur zu zweit. Das ist aber das größte Auto, dass wir in der Flotte haben, sind sie sicher?’
Ja, sind wir, das haben wir bewusst ausgewählt. Und wieder passt es gerade so in die Tiefgarage. Wir müssen ein Stück weiterfahren, um die Heckklappe öffnen zu können.
Ein GMC Yukon, in groß. Wenn sich Babsy neben die vordere Türe stellt, kann sie den Spiegel wunderbar nutzen, um den Sitz der Frisur zu überprüfen.
Nach all den Stunden der Anreise haben wir hier in Vancouver heute noch 3 Ziele.
1. Einen Supermarkt, um uns mit den wichtigsten Dingen wie Wasser, Küchenrolle und Keksen auszustatten.
2. ein Liquor Store, um eine Kiste Bier zu kaufen, denn die gibt es im Supermarkt nicht und
3. das Hotel für heute Nacht.
Über den Namen unseres Begleiters denken wir bis morgen Früh noch nach und gehen jetzt ins Bett. Gute Nacht.



