Gestern schon angedroht, war es heute Nacht dann soweit, Regen. Auch als wir morgens ins Taxi steigen hat es noch nicht aufgehört. Wir hören die Tropfen am Dach des Yellow Cabs, als wir durch die morgentlichen Straßen von New York fahren.
Nach 30 Minuten erreichen wir unser Ziel, die Moynihan Train Hall, gleich bei der Penn Station.
Ja, diesmal ist so einiges anders also sonst. Wir verbringen Zeit in einer Großstadt und wir fahren nicht mit dem Auto, zumindest noch nicht.
Wir nehmen den Acela, Amtraks schnellsten, modernsten und komfortabelsten Zug, um nach Boston zu gelangen. Beim Güterverkehr kann man den Amerikanern auf der Schiene wenig vormachen, im Personenverkehr liegen sie weit zurück.
Was sie hier als Wunderwerk der Technik und des Komforts anpreisen, ist bei uns ein klassischer ICE. Die Pendler auf ihrem Weg nach Wien durchqueren das Tullnerfeld mit höherer Geschwindigkeit. 😉
Der Regen wird wieder stärker, als wir durch die Bundesstaaten rasen. New York, Connecticut, Rhode Island und Massachusetts. Funfact: Rhode Island ist der kleinste Bundeststaat der USA und kleiner als das Burgenland.
Boston ist erreicht. Etwa 15 Minuten marschieren wir durch den Regen, um unser Auto abzuholen. Die beiden jungen Herrn, die uns das Auto übergeben zeigen uns aufgeregt die Features, die das Auto zu bieten hat. Ob wir nur zu zweit reisen, fragen sie uns mit einem Blick auf das Auto. ‘Brauchen sie ein so großes Auto?‘
‘Ja.‘ ist unsere knappe Antwort.
Weniger als eine Handbreit Platz ist zwischen dem Dach des Autos und der Decke der Garage, schön langsam.
Und dann sind wir endlich wieder auf der Straße, der Road-Trip beginnt. Abenteuer wir kommen!
Na weit sind wir ja nicht gekommen, ein Stau. Großstädte, pfft. Abenteuer, wir kommen etwas später.
Ob des Regens haben wir noch keine Bilder von außen, also beginnen wir mit den Interieur von Kurt. Fünf Monitore, einer nur zum Steuren der klimatisierten Massagesitze und Klimaanlage.
Einer für die Navigatorin am Beifahrersitz und die zweite Sitzreihe hat auch noch einen.
Hier sieht man es am Amaturenbrett schon, wir haben ein Upgrade bekommen, ein Jeep Grand Wagoneer. Gebucht haben wir ein Premium SUV, bekommen ein Extended Luxury SUV.
Schnell ist der Bundeststaat New Hampshire durchquert, nur wenige Meilen ist er hier an der Küste breit.
Unser Weg führt uns am Meer entlang über den Highway 1 Richtung Norden durch Maine. Die Highwaynummerierung ist in jedem Bundeststaat eine eigene, daher gibt es mehrere Highway 1. Wir sind in Kalifornien schon den Highway 1 der Küste entlang gefahren.
Der Regen wird immer stärker und als die Sonne untergeht erreichen wir einen Walmart, um die wichtigsten Dinge, wie Getränke einzukaufen. Im Dunkeln kommen wir bei unserer Unterkunft an und schleppen das Gepäck in die Hütte. Nur Arnos Kapperl muss draußen schlafen, gleich neben dem rechten Hinterreifen von Kurt.
Ein anstrengender Tag mit 11 Stunden Reise geht zu Ende, morgen zeigen wir euch die Unterkunft und unseren Reisebegleiter.









